IFC-Datenqualität sichern

IFC-Daten, auf die Sie sich verlassen können.

Eine funktionierende IFC-Übergabe beginnt lange vor dem Export. Wir unterstützen Sie dabei, Modelle strukturiert aufzubauen, Anforderungen richtig einzuordnen und die Qualität Ihrer Daten vor der Weitergabe verlässlich zu prüfen.

Architekt prüft ein BIM-Modell am Rechner
Woran Übergaben scheitern

Der Export ist selten
das eigentliche Problem.

Fehlende Eigenschaften, uneinheitliche Klassifizierungen oder falsch zugeordnete Bauteile fallen häufig erst auf, wenn ein Modell weiterverarbeitet werden soll. Dann beginnt die Ursachenforschung unter Zeitdruck.

01

Modellstruktur

Bauteile sind geometrisch korrekt, aber nicht so aufgebaut oder klassifiziert, wie der Empfänger sie benötigt.

02

Anforderungen

Welche Informationen übergeben werden müssen, bleibt unklar oder wird erst kurz vor der Abgabe konkret.

03

Kontrolle

Exportübersetzer werden projektweise angepasst, Prüfroutinen fehlen und Ergebnisse werden nicht systematisch dokumentiert.

WAS VERLÄSSLICHE DATEN AUSMACHT

IFC-Qualität hat vier Ebenen.

Eine IFC-Datei kann sich problemlos öffnen lassen und trotzdem für die weitere Bearbeitung ungeeignet sein. Entscheidend ist, ob Geometrie, Modellstruktur, Informationen und Übergaberegeln zusammenpassen.

01

Geometrie

Bauteile, Öffnungen und Räume sind vollständig und nachvollziehbar modelliert. Ungewollte Überschneidungen, Duplikate oder fehlerhafte Verbindungen werden vor der Übergabe erkannt.

02

Modellstruktur

Geschosse, Klassifizierungen, Elementtypen und Bauteilzuordnungen folgen einer verständlichen und konsistenten Logik.

03

Informationen

Benötigte Eigenschaften sind vollständig, einheitlich benannt und den richtigen Bauteilen zugeordnet. Werte und Einheiten lassen sich zuverlässig weiterverarbeiten.

04

Übergabe

IFC-Version, Exportübersetzer und Übergabeumfang passen zum vorgesehenen Anwendungsfall. Das Ergebnis wird vor der Weitergabe gezielt geprüft.

Qualität prüfbar machen

Prüfen heißt, Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Eine belastbare Prüfung beginnt mit dem vereinbarten Anwendungsfall. Er bestimmt, welche Bauteile, Eigenschaften und Strukturen tatsächlich relevant sind und nach welchen Regeln das Modell beurteilt werden muss.

Modellstruktur, Klassifizierungen, Eigenschaften und Exporteinstellungen werden deshalb gemeinsam betrachtet. Gefundene Abweichungen werden eingeordnet, priorisiert und auf ihre Auswirkungen für die weitere Nutzung geprüft.

Die Erkenntnisse fließen zurück in Vorlagen, Modellierungsregeln und Verantwortlichkeiten. So wird aus der Kontrolle einer einzelnen Datei ein belastbarer Bürostandard.

Nicht die Zahl der Meldungen entscheidet, sondern ihre Bedeutung für die Übergabe.
GEMEINSAME ANFORDERUNGEN

IFC-Qualität beginnt mit einer gemeinsamen Sprache.

Viele Schwierigkeiten entstehen nicht durch eine falsche Modellierung, sondern durch unterschiedliche Erwartungen. Welche Informationen benötigt werden, wie Bauteile klassifiziert sein sollen und welche Prüfregeln gelten, muss deshalb vor der Übergabe eindeutig vereinbart sein.

GSN unterstützt dabei, fachliche Anforderungen in konkrete Modellierungs-, Export- und Prüfregeln zu übersetzen. Dadurch werden Erwartungen bereits während der Bearbeitung kontrollierbar und nicht erst sichtbar, wenn das Modell weitergegeben wird.

Was erwartet wird, muss sich im Modell wiederfinden und in der Prüfung nachweisen lassen.
Unterstützung durch GSN

Die Ergebnisse werden zu belastbaren Bürostandards.

Wir betrachten IFC-Dateien nicht isoliert.
Gemeinsam mit Ihnen leiten wir aus den Ergebnissen konkrete Verbesserungen für Modelle, Vorlagen und Arbeitsweisen ab.

Modelle und Exporte analysieren

Wir prüfen beispielhafte Archicad-Modelle und IFC-Exporte. Auffälligkeiten werden nach ihren Ursachen und ihren Auswirkungen auf die weitere Nutzung eingeordnet.

Regeln und Einstellungen abstimmen

Gemeinsam definieren wir benötigte Eigenschaften, Klassifizierungen, Exportübersetzer und Prüfroutinen für die typischen Anwendungsfälle Ihres Büros.

Anwendung im Team sichern

Wir dokumentieren die vereinbarten Regeln, begleiten ihre Einführung und vermitteln Ihrem Team, wie Modelle vor der Übergabe selbstständig kontrolliert werden.

KLARHEIT IM IFC-WORKFLOW

Was Sie vor dem Einstieg wissen sollten.

Klare Anforderungen, abgestimmte Exporteinstellungen und wiederholbare Prüfungen machen Abweichungen früher sichtbar. Übergaben werden nachvollziehbarer, Nacharbeiten lassen sich reduzieren und das notwendige Wissen bleibt nicht auf einzelne Mitarbeiter beschränkt.

IFC IM BÜROALLTAG

Was bei verlässlichen IFC-Übergaben zählt.

Von den Anforderungen vor dem Export bis zur Prüfung bestehender Modelle: Hier finden Sie kompakte Antworten auf Fragen, die im Projektalltag immer wieder auftreten.

Was bedeutet gute IFC-Datenqualität?

Gute IFC-Datenqualität bedeutet, dass ein Modell die Informationen, Strukturen und Zuordnungen enthält, die für den vereinbarten Anwendungsfall benötigt werden. Entscheidend ist nicht allein ein technisch fehlerfreier Export, sondern ob der Empfänger die Daten zuverlässig prüfen, koordinieren oder weiterverarbeiten kann.

Die Prüfung sollte nicht erst unmittelbar vor der Übergabe stattfinden. Sinnvoll sind frühe Testexporte und wiederkehrende Kontrollen während der Projektbearbeitung. So lassen sich fehlerhafte Zuordnungen, fehlende Eigenschaften oder ungeeignete Exporteinstellungen erkennen, bevor sie sich durch das gesamte Modell ziehen.

Vorab sollten der Verwendungszweck, die benötigte IFC-Version, der erwartete Modellumfang und die erforderlichen Eigenschaften feststehen. Auch Klassifizierungen, Zuständigkeiten und Prüfregeln müssen eindeutig vereinbart sein. Erst auf dieser Grundlage lassen sich Modell und Exportübersetzer gezielt konfigurieren.

Solibri ist besonders gut für regelbasierte Modellprüfungen, das Filtern von Bauteilen und die strukturierte Auswertung von Abweichungen geeignet. Entscheidend bleibt jedoch die zugrunde liegende Prüflogik. Eine Software kann nur verlässlich kontrollieren, was zuvor als Anforderung und Prüfregel definiert wurde.

Ja. Ausgangspunkt können bestehende Archicad-Modelle, IFC-Dateien und die verwendeten Exporteinstellungen sein. Anhand ausgewählter Projektdateien untersuchen wir Auffälligkeiten, ordnen ihre Ursachen ein und zeigen, an welchen Stellen Modellstruktur, Eigenschaften oder Exportübersetzer angepasst werden sollten.

Dafür müssen Erkenntnisse aus der Prüfung in Vorlagen, Modellierungsregeln, Exportübersetzer und feste Prüfroutinen einfließen. Ebenso wichtig sind klar geregelte Verantwortlichkeiten und die Vermittlung an das Team. So wird aus der Kontrolle einzelner Dateien ein wiederholbarer und verlässlicher Bürostandard.

IFC-WORKFLOW GEMEINSAM KLÄREN

Wo entstehen in Ihrem IFC-Workflow Unsicherheiten?

Ob konkrete Übergabe, wiederkehrende Probleme beim Export oder fehlende Prüfroutinen: Beschreiben Sie uns kurz Ihre Ausgangslage. Wir ordnen gemeinsam ein, welche nächsten Schritte für Ihr Büro sinnvoll sind.

Hervorragend! Wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden uns inKürzebei Ihnen melden.

Zwei Architekten prüfen eine Planung an einem großen Bildschirm.